.) Briefe aus dem Krieg - ACHTUNG! VERSCHOBEN!

„Liebe Eltern! Freue mich schon riesig auf die Zeit, wo wir dann wieder alle beisammen sein können.“

(Aus einem Brief von Otto Sturm an seine Eltern am 31.11.1944)

 

Briefe aus dem Krieg

 

Am 6. November 2020 findet im Sturmsaal die Veranstaltung „Briefe aus dem Krieg“ statt. Im Zentrum stehen die Briefe Otto Sturms an seine Eltern Frieda und Walter Sturm. Otto Sturm wurde als zweiter Sohn des Ehepaars 1923 in Oed geboren.

Seine Schullaufbahn ist außergewöhnlich: Er geht an die Bundeserziehungsanstalt in Traiskirchen und wechselt später an das Theresianum in Wien. Aus dieser Zeit stammen die ersten Briefe an seine Eltern und geben Einblick in seinen Schulalltag am Beginn des 2. Weltkriegs. Nach einem Einsatz an der Front in Frankreich ab-solviert Otto die Ausbildung zum Flugzeugführer, als Flieger in einem Jagdgeschwader findet er im Jänner 1945 den Tod in Barenthin nordwestlich von Berlin. Die Briefe, datiert zwischen 1940 und 1945, zeigen einerseits einen ehrgeizigen und begabten Schüler und Piloten, andererseits aber einen jungen Mann, der sich nach seiner Familie und seiner Heimat sehnt.

Anhand des Briefwechsels wird beim Vortrag gezeigt, welche Gedanken, Träume und Sorgen Otto mit seinen Eltern während eines Kriegsalltags, der über Jahre währte, teilte. Zudem wird sein schulischer und militärischer Werdegang beschrieben. Diese Briefe Otto Sturms sind wie die seines Bruders Walter ein spannendes und detailreiches Zeitdokument.

.) Event mit Quetschwork Family auf Sommer 2021 verschoben - Infos folgen!

.) Quetschwork Family - Fr 04.09.2020 im Sturmsaal, Oed

Ankündigung:

 

Es freut uns, dass am Freitag 04.09.2020 die Quetschwork Family zu uns nach Oed in den Sturmhof kommt. Kartenreservierungen ab sofort unter: kultourverein@hotmail.com möglich. € 18,--/VVK - Restplätze an der Abendkassa € 20,--.

 

Die Quetschwork Family ist die reinste Bühnenbilderbuchfamilie - mit all ihren

Rollenbildern. Während Jakob sehr harmonikabedürftig ist, gibt Markus mit seinem Bass gerne Kontra. Und während Julia, mit Stimmgabel bewaffnet, zum Sturm gegen den all- und gemeinen Blockflötenverriss bläst, leistet Walter mit seinem Gitarrenspiel Akkordarbeit.

 

Hier wird ganz kreativ in die Tascheninstrumente gegriffen und zwischendurch mal eben aus dem Schmähkästchen geplaudert. Die Texte werden durgemäß dialektal verabreicht – ganz ohne homöopathische Dosenmusik – und behandeln die wirklich instrumentalen Fragen des Lebens:

Ist aus einer Beziehung ohne Druck irgendwann die Luft raus? Und wenn ja, warum heißt es dann nicht Bedruckung? Wenn Humor wirklich der Knopf ist, der verhindert, dass einem der Kragen platzt, dann geht die Quetschwork Family mit ihrer vierreihigen Knopferlharmonika auf Nummer Sicher.

„So unvergleichlich schön kann sich Dialekt anhören. So intelligent dessen musikalische Verpackung ausfallen. Und so herrlich unterhaltsam, weil frei von jeder moralischen Zeigefinger-Botschaft, kann ein Abend rund um viele sehr menschelnde Themen sein.“

(Mittelbayrische)